Feministische Geographien haben wie andere feministische Ansätze in den Sozial- und Geisteswissenschaften auf zweifache Weise Kritik an ihren Disziplinen geübt: Zum einen standen patriarchale Machtstrukturen innerhalb der Universitäten im Zentrum der Kritik, zum anderen forderten FeministInnen den Einbezug von Fragestellungen, welche die Lebenswelt von Frauen in den Blick rücken. Die Beiträge des Sammelbands vermitteln einen Überblick über die Entwick-lung der Feministischen Geographien von ihren Anfängen vor über dreissig Jahren bis heute, an der die Bernerin Elisabeth Bäschlin entscheidend mit-gearbeitet hat. Die Bedeutung der Feministischen Geographie für Bereiche wie die Stadtentwicklung oder die Entwicklungszusammenarbeit u.a. wird in den Beiträgen von Bettina Fredrich, Corinne Corradi, Marc Thielen , Stefanie Bock, Annemarie Sancar u.a. eindrücklich dargestellt.
Monika Stocker, die frühere Nationalrätin und im Stadträtin in Zürich, hat während Jahren Texte geschrieben, in denen sie ihre Befindlichkeiten, ihre Empfindungen und Beobachtungen prägnant formulierte und offen legte. Diese Texte sind voll von Empörung, Trauer und Hoffnung. Sie gehen aus von den Erfahrungen der Autorin, suchen Bilder und Worte dafür, und verweisen auf eine Vision einer Welt, in der Menschen respektvoller miteinander umgehen und Ungerechtigkeiten keinen Platz finden.
Eine Auswahl dieser Texte sowohl zu politischen wie privaten Erfahrungen und Themen ist in diesem Band versammelt.
130 Seiten, broschiert ISBN 978-3-905561-89-0 Fr. 25.00
4. Neuauflage des erfolgreichen Erstlings von Claudia Storz aus dem Jahr 1977
Claudia Storz JESSICA Roman
Jessica ist jung, begabt, intelligent. Doch ihre Krankheit beeinträchtigt ihre Lebenslust. Sie kämpft gegen Vorurteile und Behinderungen, möchte studieren, reisen, lieben.
"Der Leser erlebt ganz unmittelbar, wie Schreiben zum Bollwerk gegen den Tod werden kann." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
227 Seiten, broschiert Fr. 26.-
ISBN 978-3-905561-73-9
Von Claudia Storz ist im eFeF-Verlag bereits 2004 ein Gedichtband erschienen:
FEDERLEICHTER VIERTELMOND Gedichte und Miniaturen aus einem halben Leben
Claudia Storz reist in ihren Gedichten durch Welten, äussere und innere. In dreissig Jahren hat sie Gedichte zur Zerbrechlichkeit der Natur, zu Kindheitserinnerungen, zu Krankheit und Tod, zur Heimat wie zur Amour fou geschrieben. Obwohl Claudia Storz schon immer Gedichte schrieb und in anthologien und Zeitschriften publizierte, ist dies ihr erster Gedichtband.
Brigit Kellers Sprache entfaltet sich assoziativ, scheut keine Wiederholungen, ist auf packende Art insistierend. Als Erbin einer reichen Sprachtradition zitiert sie ganz bewusst ihr wichtige Autorinnen und sucht gleichzeitig nach einer eigenen Sprache. Kleine Begebenheiten des Alltags, Beobachtungen lösen Impulse zum Schreiben aus ebenso wie gesellschaftliche Zustände oder die schwere Erkrankung eines nahestehenden Menschen.
157 Seiten, broschiert Fr. 25.- ISBN 978-3-905561-87-6
Drei Monologe: drei Figuren, die zurück blicken. Ein älterer Schauspiele, der sein vergangenes Leben resümiert. Sein sehnlichster Wunsch wäre, nochmals sein ganzes Können zu zeigen in einer neuenRolle. Eine Frau am Krankenbette eines Mannes, die schonungslos auf seine Unterlassungen und Rücksichtslosigkeiten hinweist und ihm ein lange gehütetes Geheimnis verrät. Eine Witwe, die in Erinnerungen kramt, über ihren alternden Körper sinniert und versucht, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.
94 Seiten, broschiert Fr. 18.- ISBN 978-3-905561-86-9
Elisabeth Joris, Renate Wegmüller (Hg.) Stimmen, wählen und gewählt zu werden sei hinfort unsere Devise und unser Ziel Kurze Geschichte des Frauenstimmrechts in Quellen
«Stimmen, wählen und gewählt zu werden sei hinfort unsere Devise und unser Ziel», schrieb die Bündner Schriftstellerin und Historikerin Meta von Salis-Marschlins 1887. Es dauerte noch beinahe ein Jahrhundert, bis dieses Ziel erreicht wurde. Und die Bündnerin war bei weitem nicht die erste Person, die in der Schweiz das Frauenstimmrecht zum politischen Thema machte.
In dieser Broschüre sind ausgewählte Zitate aus der Zeit von 1830 bis 1971 zusammen gestellt. Sie sollen dazu beitragen, die Geschichte des langen Kampfes um das Frauenstimm- und -wahlrecht im politischen Bewusstsein zu verankern. Wir dürfen nicht vergessen, dass erst die Kämpferinnen und Kämpfer für das Frauenstimmrecht die Schweiz zu dem gemacht haben, was sie immer zu sein behauptete, aber nicht war: eine echte Demokratie.
Auf liebevolle und kritische Weise setzt sich Madeleine Buess mit ihrer Mutter auseinander, hinterfragt die eigene Beziehung zu ihr und sucht im Nachdenken über prägende Erfahrungen ein tieferes Verständnis und letztlich eine Versöhnung mit der Mutter. Über die persönliche Beziehung hinaus werden grundlegende Fragen des Lebens und Sterbens ausgelotet.
Inge Sprenger Viol ERST RECHT Aussergewöhnliche Wege von Frauen mit einer Behinderung 5 Porträts Herausgegeben von avanti donne
„Die Lebensgeschichten der fünf Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen machen deutlich, dass Art und Schwere einer Behinderung für die Lebensqualität und das Erreichen gesteckter Ziele nicht ausschlaggebend sind. Entscheidender sind nebst der eigenen Willenskraft ein positiv eingestelltes Umfeld, Familie, Freunde und Menschen, die im richtigen Moment zugegen sind und Betroffene ermutigen, neue Ziele anzustreben.“ (Aus dem Vorwort der Initiantinnen)
„Begegnungen, die beeindrucken und Mut machen.“ Pascale Bruderer Wyss, Nationalratspräsidentin 2009/2010
144 Seiten, 5 Fotografien Fr. 26.- ISBN 978-3-905561-83-8
Sybille Oetliker STANDHAFT RECHTLOS Frauen im besetzten Palästina
Mit Fotos von Rula Halawani
14 Frauen aus dem palästinensischen Gebiet (Westbank inkl. Ost-Jerusalem und Gaza erzählen aus ihrem Leben, von ihren Träumen, Hoffnungen und ihrem tristen Alltag. Und sie beründen, weshalb sie trotz allem Palästina nicht verlassen sondern standhaft ihren Platz in ihrer Heimat verteidigen.
224 Seiten Fr. 29.00 ISBN 978-3-905561-81-4
Silvia Trummer
GRENZGÄNGE Erzählungen
Die Menschen in Silvia Trummers Erzählungen erfahren sich oft an einer Grenze. Diese mag innerer oder äusserer Art sein, kann subtil oder scharf gezeichnet verlaufen oder auch von der fortschreitenden Zeit verwischt werden.
"In ihren Erzählungen gelingt es der Autorin, das schwer Fassbare geduldig und behutsam einzukreisen und eine Atmosphäre zu schaffen, die alles in der Schwebe hält." (Aargauisches Kuratorium)
ISBN 978-3-905561-82-1 155 Seiten € 18.00 / CHF 25.00
Schweizer Frauenorganisationen zwischen Feminismus und Menschenrechten, 1990-2005
Die breit abgestützte Untersuchung zeigt, wie die Menschen- rechte der Frauen zwischen 1990 und 2005 in den Fokus der Schweizer Gleichstellungspolitik rückten.
bieler frauen - grâce à elles 20 Lebensgeschichten von Frauen in Biel Bieler Frauengeschichte seit dem 19. Jahrhundert Herausgegeben von Frauenplatz Biel Deutsch und Französisch
Frauen haben in Biel einiges bewegt. Sie sind trotz gesellschaftli- cher Widerstände ihren eigenen Weg gegangen, haben ein Ge- burtshaus gegründet, das Bahnhofbuffet geführt, sind politisch aktiv gewesen und vieles mehr.
236 Seiten, 30 Fotografien Fr. 39.00 ISBN 978-3-905561-75-3
Wanda Schmid Apfelblütenstecher Gedichte und Fragmente
Wanda Schmid gibt dem Fragilen, Verletzlichen, Endlichen in unserem Leben sprachlich Ausdruck. Gedankentiefe, dichte und vielseitige Texte mit stets verblüffenden Wendungen.
152 Seiten, gebunden ISBN 978-3-905561-76-0 Fr. 28.00
Kathrin Berger Die Sprache verschlagen Frauen berichten vom Leben nach einer Vergewaltigung.
In fünf persönlichen Erfahrungsberichten lässt die Autorin betroffene Frauen zu Wort kommen. Wie gehen sie mit dem erfahrenen Trauma um? Welche individuelle Bewälti- gungsstrategie entwickeln sie, um aus der Krise heraus zu finden? Das Buch soll Mut machen, über die Vergewaltigung und ihre Folgen zu sprechen und Verständnis wecken dafür, dass die Erarbeitung eines neuen stabilen Selbstbildes und die Rückkehr zu einer nicht ständig hinterfragten, all- täglichen Normalität Zeit und Geduld brauchen.
154 Seiten Illustriert mit einer Fotoserie von Anna Graber.
Die Geschichte von Anna Weibel, einer jungen Frau im Baselbiet des 19. Jahrhunderts, die unverheiratet schwanger und vom Vater des Kindes verleugnet wird. Sie muss deshalb während der Geburt ihres Kindes das Geburtsverhör - eine im 18. und 19. Jahrhundert verbreitete folterähnliche Befragung - über sich ergehen lassen. Die Verhörrichter sind die örtlichen Bannbrüder der Kirchgemeinde. Sie handeln im Auftrag der Obrigkeit, um zweifelsfrei die Vaterschaft zu ermitteln. Die Erzählung basiert auf historischen Gerichtsakten.
176 Seiten, gebunden ISBN 978-3-905561-71-5 Fr. 29.00
Iris von Roten Frauen im Laufgitter Offene Worte zur Stellung der Frau mit einem Nachwort von Elisabeht Joris
5. Auflage, 599 Seiten Fr. 29.80
Das epochale Werk der Schweizerin Iris von Roten zur Situation der Frauen in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts deckt schonungslos die rechtliche und wirtschaftliche Unterordnung der Frau unter den Mann auf, vertritt eine radikal egalitäre Position und ist heute noch aktuell.